„Musik als Sport“ ist ein sozialpädagogisches Projekt mit inter-ethnischer Ausrichtung im Dienste der Persönlichkeitsentwicklung. Sein exemplarisch innovativer Ansatz stützt sich auf wissenschaftliche Untersuchung zur memnotechnischen Effizienz sensomotorischen d.h. gehirngerechtenLernens, sowie auf patentierte Hilfsmittel, welche die Musik-Union anhand dieser wissenschaftlichen Ergebnisse entwickelt hat. Auf dieser Grundlage bietet „Musik als Sport“ einer stetig wachsenden Zahl Heranwachsender die Möglichkeit nach dem Prinzip „Lernen durch Lehren“ einen weichenstellenden Beitrag zur kulturellen Entwicklung ihrer unmittelbaren Umgebung bereits im schulischen Umfeld zu leisten. Über den sozialisierenden Effekt der musikalischen Betätigung als solcher hinaus schafft dies eine Brücke zwischen Schule und Berufswelt, die in dieser Weise auf anderen Fachgebieten nicht möglich ist.
Es ist Ziel des Projektes, der jungen Generation beizustehen, sich in der Musik als transnationaler Sprache ein neues, soziokulturell nachhaltiges Kommunikationsmittels anzueignen.
Seit Ende Januar 2009 arbeiten bereits einige Hauptschüler der Klasse 9K der Geschwister Scholl Schule an nichts geringerem als dem Cello und dem Klavier. Es handelt sich hierbei insbesondere um Schüler, welche die Schule aufgegeben hatte, oder die schon einmal straffällig waren. Sie übertrafen die in ihre motorischen Fähigkeiten gesetzten Erwartungen derart, dass nach 14 Tagen bereits ein erster sehr erfolgreicher Auftritt stattfand. Wir haben den Auftritt dokumentiert, um zu veranschaulichen, wovon bei diesem Projekt die Rede ist. Kann man sich doch sonst auf Grund der bisher bekannten traditionellen Unterrichtsmethoden keine Vorstellung machen.
Die so ausgebildeten Schüler sollen demnächst bereits als Trainer ihr Können an Schüler einer 7.Klasse weiter geben. |