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UNTERRICHT
Kinder, Einsteiger und Babies! |
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Kinder jeden Alters erhalten einen ihrer Entwicklung gemäßen, sowohl individuellen Einzel-, als auch Ensembleunterricht. Statt der Isolation, in die sich der Anfänger beim Entziffern der Noten gedrängt sieht, trägt ihn hier die Gruppe, der Rhythmus und die Harmonien des Ensembles bereits über die ersten Stufen hinweg. Hat jemand diese Wohltat nötiger, als gerade der Anfänger? Warum also diese Erfahrung auf später verschieben? Gehirngerechter Musikunterricht ist ein sensomotorischer: Wir lernen mit allen Sinnen.
>> mehr zur Vorgehensweise >> Tarife
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Einsteiger kann jeder sein, welchen Alters auch immer. Selbst wenn jemand als „unmusikalisch“ erklärt wurde, ist es den Versuch wert, der Frage nachzugehen woran das lag. (siehe hierbei gemachte Erfahrungen)
Interessanterweise offenbaren nicht selten gerade diejenigen, welche an Noten und Erklärungen scheiterten, eine unerwartete Begabung sobald der Unterricht sich auf Gehör und Bewegung stützt.
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Babies wünschen sich Unterhaltung. Zu diesem Thema geben sich Gehirnforschung und Musikerziehung ein zunehmend spannendes Stelldichein. Die Frage lautet: Geht uns der Zugriff auf den größten und gleichzeitig bei uns allen bisher ungenutzten Teil unserer Gehirnmasse in des ersten 2 Jahren des Lebens verloren?
Je Ausgeprägter die Synapsen (Schalter zwischen Nervenzellen) einer Gehirnregion (Areal) sind, umso sicherer steht dieses Areal zur Verfügung. Das Wachstum der Synapsen hängt von ihrer Benutzung ab. Werden sie in der Zeit, in der die sie verbindenden Kabel (Axone) ausreifen (kritische Phasen) nicht genutzt, so werden diese Kabel unwiederbringlich eingeschmolzen und damit ist dann der Zugriff auf das entsprechende Areal für die Zukunft nicht mehr gegeben.
Zu Beginn des Lebens reifen zunächst die Areale für Gehör und Auge aus, unmittelbar gefolgt von den motorischen Arealen für Kopf- und Armbewegungen, lange bevor die Areale für die Sprech- und die Beinbewegungen folgen. Insofern das Baby zu diesem Zeitpunkt noch keinen gravierenden Unfug anstellen kann, macht man sich im Allgemeinen zu seiner Beschäftigung noch wenig Gedanken. Neuronal gesehen geht es in dieser Zeit jedoch darum das Vorhandene (Ohr, Auge, Hand) mit einander zu vernetzen, um nicht die Verbindung zu ganzen Teilen dieser Areale zu verlieren. So weiß man inzwischen, dass wir z.B. alle mit einem Absolutengehör geboren werden, welches wir mangels Benutzung einschmelzen.
Nichts erlaubt jedoch eine differenziertere Vernetzung von Ohr, Auge und Hand, als das Experimentieren an einer instrumentalen Tastatur und damit das Erobern eines pre-verbalem Ausdrucksmittels. Dass es prinzipiell möglich ist, über Hände und Tasten sich so spontan und fließend mitzuteilen, wie dies ein guter Redner über die Sprache kann, zeigt sich am Beispiel der im Dialog mit dem Publikum improvisierenden amerikanischen Pianisten, die ein kleines Keyboard zum Zeitvertreib in die Wiege gelegt bekam: http://www.gabrielamontero.com/biography.php
Die Entwicklung relevanter Beschäftigungsformen für das Baby sowie des erforderlichen Instrumentariums ist Bestandteil unserer Pionierarbeit. Gerne beraten wir hier jeden Interessierten.
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