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DOPAMIN UND SUCHTPRÄVENTION

 
 
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Dopaminbedarf und Suchtprävention

Ob „Walkman“ und MP3 als „happy tablet“ dienen, oder ein Fanfaren-Marsch einst Armeen die Stoßkraft zu Siegen verlieh, oder ein Wiegenlied alle Nöte in Schlummer auflöst, oder selbst Seehunde auf offener See der Metallgeige schottischer Fischer folgen, die Magie der Musik war bisher ohne Erklärung. Die derzeitige Einsicht in ihre biologische Notwendigkeit wirft jedoch die Frage auf,

   

ob Musik zu den Grundbedürfnissen gezählt werden muss im Sinne eines „Rechtes auf Musik“. Sie ist nämlich ein unüberbotenes Stimulans zur Produktion von Dopamin und anderen Hormonen, welche unentbehrlich sind zur Erhaltung unserer Gesundheit.

Was bedeutet dies für die Suchtprävention?

Gespräche, in welchen ein Jugendlicher sich ein deutliches Bild machen soll von allen Problemen, die Drogenkonsum nach sich zieht, führen zwar zu der Einsicht, dass er besser darauf verzichten solle. Inzwischen weiß man jedoch, dass der Spiegel lebenswichtiger Hormone in seinem Körper während solcher Gespräche, durch die wenig aufbauende Beschäftigung mit den problematischen Aspekten, so gründlich herab sinkt, dass der biologische Effekt dieser Beratung einer Zerreißprobe gleich kommt: aller gewonnenen Einsicht zum Trotz verlangt der Körper nun um so vehementer nach einem Stimulans, er muss ja den Dopamin-Spiegel wieder heben!

Im Gegensatz zur Droge, bewirkt Musik die Dopaminausschüttung ohne Reue! …und gleichzeitig weit schneller, als uns dies z.B. durch Bewegung (Sport) möglich ist !

Ferner ist Musik klinisch gesehen das einzige bisher bekannte ’Psychopharmakon’ mit bilateraler Wirkung, das in sich sozusagen Sedativa und Antidepressiva vereint. (Prof.Dr. Manfred Spitzer, 2007)

 
         

 


 
 

 


 

FORSCHUNG  
     
grundlagen  
     
aspekte  
  - Dopaminbedarf  
  - Schule versus Gehirn  
  - kritischen Fasen  
  - Gehirnreifung  
     
umsetzung